EquiCanes Vita & Konzept

Vita

  • geboren 1971 im Siegerland
  • seit 1977 infiziert mit dem Pferdebazillus
  • nach der Schule drei Jahre in verschiedenen Turnierställen als Bereiterin gearbeitet
  • 2002 bis 2005
    Ausbildung zur osteopathischen Pferdetherapeutin bei Frau B. Welter-Böller
  • 2003 bis 2004
    Weiterbildung Cranio Sacrale Therapie
  • seit 2006
    Gründungsmitglied DGOP (Deutsche Gesellschaft Osteopathische Pferdetherapie)
  • 2007 bis 2008
    Ausbildung in der Traditionelle chinesischen Medizin (TCM) bei Frau C. Fehlhaber
  • 2012
    Ausbildung zur Hundeosteopathin bei Frau B. Welter-Böller
  • 2013
    Funktionelles Bodentraining / Biomechanik bei Frau B. Welter-Böller
    Myofasziale Therapie bei Frau B. Welter-Böller
  • 2014 bis 2016
    Pulsdiagnostik und Osteopathie der Leere
    Akupunktur der Leere und der Mitte
    Krebstheraphie und Pulsdiagnostik bei Are Thoresen
  • 2015
    Ausbildung der Hoemeopathie Konstitutionstypen bei Klaus Gerd Scharf
  • 2016 bis 2018
    Ausbildung der Miasmatischen Hoemeopathie bei Corinne Dettmer
  • Seit 2017
    Dozentin für Osteopathie und andere Themen der Naturheilkunst
  • 2019
    Gründung der ECacademy

Meine Arbeit als Osteopathin für Tiere

Grundsätzlich

Geht man von der Osteopathie für Menschen aus, merkt man schnell, das gewisse Behandlungsmöglichkeiten vor allem bei Pferden, sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Organe sind strukturell mit den Wirbeln verbunden und von inneren Faszien durchzogen. Diese manuell zu lösen (viszerale Therapie), ist aufgrund der Anatomie so gut wie unmöglich.

Um dem ganzheitlichem Grundsatz der Osteopathie gerecht zu werden, nehme ich immer die Akupunktur und die Homöopathie zur Hilfe, um auch organisch regulieren zu können. Beispiel: Wenn eine Stute immer wieder Blockaden im Lendenwirbelbereich zeigt, ist anzunehmen, das Sie eine Problematik hormoneller Art und an den Geschlechtsorganen hat ( Zysten,etc.). Hier nur den Wirbel zu manipulieren, würde kein gutes Ergebnis bringen.

Löst man manuell den blockierten Wirbel (umgangssprachlich ausgerenkt), indem man übrigens vorher die Muskulatur behandelt ( ...da haben wir die Physiotherapie mit im Spiel...), zusätzlich richtigen Punkte akupunktiert und dann noch homöopathisch unterstützt, kann die Stute gesund werden.

Dieser Prozess findet allerdings nicht in 2 Tagen statt, sondern braucht seine Zeit.

Meine Aufgabe verstehe ich darin, mir ein möglichst klares Bild des Patienten und dessen Besitzer zu verschaffen. Durch Ganganalyse, manuelle Diagnostik der Gelenke und allen anderen Strukturen, der Pulsdiagnostik für den Überblick der Organe und einem intensiven Vorgespräch, ergibt sich für jeden Patienten eine individuelle Behandlung.

Hier greifen dann die unterschiedlichen Therapieformen ineinander, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Patienten möglichst effektiv zu unterstützen.

Wichtig ist, die Selbstheilungskräfte des Organismus in Gang zu bringen. Keine Therapie der Welt – sei sie konventionell oder ganzheitlich – kann auch nur ein ein einziges Symptom heilen, wenn die Selbstheilungskräfte des Organismus das nicht ermöglichen.

(Aus: Are Simeon Thoresen, Holistische Konzepte in der Tiermedizin)

​​​Behandlungsablauf

Wie sieht ein Termin mit mir aus?

Jeder Patient ist anders- deshalb ist auch jeder Termin anders! Ich arbeite immer für und mit dem Tier und nie dagegen. Wer sich auf einen aufregenden Therapeuten, mit spektakulären Handlungen freut, ist bei mir definitiv falsch !

Empathie heißt das Zauberwort, meines Tuns und über die Jahre wird mir immer mehr bewußt, das es die leisen, feinen Dinge sind, auf die wir positiv reagieren. Nicht der Gegendruck ist von Erfolg gekrönt.

Ich arbeite immer gelenknah, so wie es am effektivsten ist. Bei Ihrem Pferd notiere ich mir vorab einige wichtige Details zur Vorgeschichte, Haltung , Nutzung, Problematik etc. Dann möchte ich den Patienten gerne im Schritt auf hartem Boden und gerne an der Longe, bzw, im Roundpen auf beiden Händen im Trab sehen. Hier können wir gemeinsam die Auffälligkeiten beurteilen, so das sie wissen, auf was zu achten ist.

Dann suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen, wo wir entspannt stehen können. Hier untersuche ich Zähne, alle Gelenke, Sehnen und Muskeln und Organe. Anschließend wird ihr Pferd in der Regel einmal komplett durchbehandelt. Bei Auffälligkeiten kontrolliere ich Sattel und sonstige Ausrüstung.

Im Anschluss gibt es noch homöopathische Unterstützung und wenn sonstiges zu tun ist (z. B. Entgiftung, Darmsanierung, etc.), machen wir einen genauen Plan.

Der Behandlungsablauf bei Hunden und Katzen gestaltet sich etwas anders

Denn hier werden wir deutlich mehr durch den Patienten geführt. Ein Hund, oder eine Katze bleibt nur selten stehen und läßt sich alle Gliedmassen beugen und untersuchen. Gerade Schmerzpatienten, oder emotional stark belastete Hunde und Katzen, reagieren im 1. Termin oft verunsichert und auch manchmal ungehalten. Da gelingt die komplette, osteopathische Anamnese nicht immer.

Aufgrund des Gangbildes, Ihren Informationen, der Pulsdiagnostik und der kinologische Testung ( ähnlich wie die Bioresonanz) ist eine Behandlung immer möglich. Beim nächsten Termin, können sich meine Patienten meistens erinnern, wie gut es Ihnen beim letztenmal getan hat und sind deutlich entspannter und kooperativer. Das Aufnahmegespräch und die Akupunkturuntersuchung, sowie die Dokumentation finden wie beim Pferd statt.

Ich nehme mir für jeden Patienten und Besitzer die Zeit, die gebraucht wird.

Schlussgedanke


Das Pferd ist nicht dafür geschaffen, einen Reiter zu tragen , oder eine Kutsche zu ziehen. Dieses Wissen dürfen wir nicht eigennützig aus den Augen verlieren, um mit der Gesundheit des Tieres respektvoll umzugehen zu können. Hier spielen Werte der Ausbildungsskala eine große Rolle, um den Körper zu formen und die Tragfähigkeit des Pferdes auszubilden. Grundvoraussetzung sind eine ausgeglichene Psyche und eine artgerechte Haltung.

Schaffen wir es, dem Pferd seinen physiologischen Bewegungsablauf zu erhalten und störende Faktoren abzustellen, bzw. nicht zuzulassen, haben wir die Chance, einen tollen Sportsfreund für lange Zeit gesund und leistungsbereit an unserer Seite zu haben.

Die Arbeitsfreude eines Pferdes

ist in hohem Maße
 von der
Harmonie
 seines Körpers abhängig.

(Kurt Albrecht)